Über uns

                

Gruppenfoto

(Ein Teil der Einsatzabteilung bei Einweihung des Gerätehausumbaus 2009)

 

Wir sind eine freiwillige Ortsfeuerwehr mit Grundausstattung im süd-östlichen Bereich der Stadt Peine, zwischen Braunschweig und Hannover.

Zu unseren Aufgaben zählt der Brandschutz und die technische Hilfeleistung (kleineren Umfangs) im örtlichen Bereich, sowie die Teilnahme an Einsätzen des Fachzuges 4 - Atemschutz - der Stadtfeuerwehr Peine.


Die Einsatzabteilung unserer Feuerwehr zählt insgesamt 32 Mitglieder, drei Kameradinnen und 29 Kameraden im Alter zwischen 17 und 61 Jahren.
(Stand: Ende Dezember 2018)

Einsatzgebiet

                  

Karte_Schmedenstedt

                                                                 © 2011 - Peine Marketing GmbH  ¦  Karte/Map: O. Brummerhof

Unser Einsatzgebiet ist die Ortschaft Schmedenstedt, der angrenzende Teil der B65 im Norden und der K23 im Norden und Süden.

Im Rahmen der Einsätze des Fachzugs 4-Atemschutz rücken wir auch in andere Peiner Ortschaften  aus.

Unser Feuerwehrgerätehaus befindet sich im Herzen Schmedenstedts,
in der Smiedestidde 9.

 

Historisches

 

  • 07. Januar 1934: Auf der Versammlung der Schmedenstedter Pflichtfeuerwehr wurde beschlossen, eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. 90 Männer trugen sich damals auf dieser Versammlung in eine Liste ein. Unsere Gemeinde hatte seinerzeit 853 Einwohner.

  • 11. Januar 1934: Gründungsversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schmedenstedt (Erster Wehrführer wurde der damalige Bürgermeister und Maurermeister Albert Möhring, sein Stellvertreter wurde Tischlermeister Hermann Behrens; Als Löschgerät diente immer noch eine alte Handdruckspritze aus dem Jahre 1884.)

  • 1937 kam der Rücktritt des Wehrführers Möhring auf Grund von  Arbeitsüberlastung.

    Als Nachfolger wurde sein Stellvertreter Tischlermeister Behrens gewählt, dessen Stellvertreter wurde Helmut Meyer.

  • 1938 wurde die Selbstständigkeit der Feuerwehr durchs Reichsgesetz aufgehoben. Sie wurde in die Polizeitruppe eingegliedert.

  • 1941 wurde auf unserer Schule die erste Sirene aufgebaut.

  • 1942 wurde eine tragbare Motorspritze mit Anhängerfahrzeug angeschafft (Das Anhängerfahrzeug war noch mit Holzrädern ausgestattet. Die alte Handdrucksprite blieb als Ersatzgerät im Bestand.).

  • 1943 erfolgte der Erste Einsatz nach Auswärts (Auf einem LKW von Willi Schridde wurde die Motorspritze nach Hannover gefahren. Der erste Einsatzort war an der Marktkirche).

  • 1945, nach Ende des Krieges wurde der Pflichtstatus  wieder aufgehoben und die Feuerwehr in den Stand von 1938 auf freiwillige Basis gesetzt.

  • 1948 fanden in Schmedenstedt die ersten Ausscheidungswettkämpfe auf Unterkreisebene statt.

  • 1955, nach 18 Jahren im Amt, stellte Brandmeister Behrens sein Amt zur Verfügung. Auf der gleichen Versammlung wurde er zum Ehrenbrandmeister ernannt. Sein Nachfolger wurde Otto Meier (Elektromeister). Stellvertreter Walter Fuhrberg.

  • 1955 erhielt unsere Feuerwehr einen neuen Vorspannwagen. Ein Opel Kapitän löste einen Ford Eifel ab.

  • 1960 wurde unser neues Feuerwehrhaus gebaut. Das Alte stand auf dem Nachbargrundstück an die Gaststätte "zur Börse" angebaut und wurde später abgerissen. Außerdem bekamen wir eine neue TS 8 / 8 Tragkraftspritze.

  • 1963 trat Otto Meier vom Amt des Brandmeisters zurück. Sein Stellvertreter Walter Fuhrberg wurde zum Ortsbrandmeister gewählt. Willi Niebuhr wurde Stellvertreter.

  • 1963 bekamen wir ein neues Fahrzeug, einen VW-Bus.

  • 1963 in Eddesse knackte unsere Wettkampfgruppe als erste Mann­schaft überhaupt die 60 Sekunden Marke beim Kuppeln und die Saugschläuche zu Wasser bringen im ers­ten Teil der Wettkampfübung (Die Gruppe kam über Unterkreisentscheide, Kreisentscheide bis zum Regierungsentscheid nach Holzminden. Dort belegte sie den 2. Platz.  Viele Siege, vordere Plätze und Pokale wurden in den nächsten Jahren geholt.)

  • 1969 wurde Willi Niebuhr als stellvertretender Brandmeister von Dieter Steinmann abgelöst.

  • 1974 wurde die Ortschaft Schmedenstedt durch die Gebiets- und Verwaltungsreform der Stadt Peine zugeordnet.

  • 1974, auf der Versammlung im Herbst, stellte Dieter Steinmann sein Amt als stellvertretender Ortsbrand­meister zur Verfügung. Nachfolger wurde Kurt-Joachim Möhring (Enkel des ersten Wehrführers Albert Möhring).

  • 1978, nach 15 Jahren im Amt, stellte Walter Fuhrberg sein Amt zur Verfügung. Neuer Brandmeister wurde der bisherige Stellvertreter Kurt-Joachim Möhring. Für ihn wurde der Feuerwehrkamerad Horst Werner gewählt.

  • 1979 bekam die Schmedensteder Feuerwehr ein neues Fahrzeug: einen gebrauchten Ford Transit TSF 8 mit Funkausrüstung.

  • 1981 wurde das Feuerwehrgerätehaus umgebaut. Unterrichtsräume, Toilette und Waschraum wur­den eingerichtet. Am Sierßer Weg wurde ein Sirenenmast aufgestellt, er sollte die Beschal­lung der Siedlung sicherstellen (Im selben Jahr wurde übrigens auch die Feuerwehrtechnische Zentrale in Pei­ne eingeweiht).

  • 1982 wurde der Feuerlöschteich am Südring, im Volksmund Dränke genannt, in eine Zisterne um­gebaut und fertig gestellt.

  • 1984, anlässlich unseres 50-jährigen Bestehens hatten wir in der Mehrzweckhalle den Feuerwehr­kreisverbandstag in Schmedenstedt zu Gast.

  • 1985 gab es wieder einmal einen Wechsel in der Führung der Wehr. Horst Werner löste Kurt-Joachim Möhring als Ortsbrandmeister ab. Neuer Stellvertreter wurde Gerd Raschke.

  • 1991 wurde die Jugendfeuerwehr gegründet.

  • 1991 stellte Horst Werner sein Amt als Ortsbrandmeister zur Verfügung. Neuer Brandmeister wurde Gerd Raschke. Reinhard Schulze wurde Stellvertreter.

  • 1991 bekamen wir ein neues Einsatzfahrzeug, ein TSF auf Basis eines VW LT 35. Dieses Fahrzeug ist bis heute noch im Einsatz.

  • 1994 verließ unser stellvertretender Ortsbrandmeister Reinhard Schulze Schmedenstedt. An seine Stelle wurde Klaus Ohlendorf gewählt.

  • 2003 stellte Gerd Raschke, nach 12 Jahren, sein Amt als Ortsbrandmeister zur Verfügung. Gewählt wurde unser heutiger Ortsbrandmeister Wolfgang Wiese.

  • 2008 Beginn der Umbauarbeiten des Feuerwehrgerätehauses.

  • 2009 Fertigstellung der Umbauarbeiten im Feuerwehrhaus und im angrenzende ehemaligen Friseursalon von Uschi Krause und offizielle Einweihung am 24. August 2009.

  • 2013 wurde Martin Bartz als Nachfolger von Klaus Ohlendorf, der sein Amt nach 19 Jahren zur Verfügung stellte,  zum stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt.